Unterschied EMA / EMS

Grundsätzlich geht es bei beiden Trainingsformen darum, die Muskeln zu kontrahieren (anzuspannen). EMA (Elektro-Muskuläre-Aktivierung) ist eine Erweiterung der EMS (Elektro-Muskuläre-Stimulation).

EMS (Niederfrequenz-Bereich 1-100 Hz) spricht den Muskel ausschließlich über die motorischen Nerven an.

EMA (hochwertige Mittelfrequenz von 2000 Hz; technisch viel aufwendiger herzustellen) erlaubt es, Muskelzellen quasiphysiologisch (natürlich) zu aktivieren. Quasiphysiologische Muskelwirkung = Aktivierung der Muskelzelle bei gleichzeitiger Trainingswirkung durch physiologische Kontraktur (Muskelzelle) und/oder Kontraktion (über motorischen Nerv) der Skelettmuskeln.

Zusätzlich hat die Mittelfrequenz weitere Vorteile: Tiefen- und Volumenwirkung sowie Zellaktivierung (Stoffwechselaktivierung),

Durch die Tiefenwirkung erreichen wir sogar die tiefliegenden Nerven und Muskeln im Rücken und Beckenboden.

Mit der Volumenwirkung werden mehr Muskelgruppen erreicht und trainiert als bei EMS-Training.

Die Zellaktivierung der modulierten Mittelfrequenz durchströmt sämtliches Gewebe (u.a. Haut, Fett, Bindegewebe) und aktiviert deren jeweilige Zellen. Das bedeutet, dass der Strom die Zellen in einen ähnlichen Zustand wie kurz vor der Zellteilung versetzt. Die Zellen sind voller “Leben”, der Stoffwechsel ist erhöht, Nährstoffe können von den Zellen besser aufgenommen werden, aber auch die Abfallprodukte werden schneller abtransportiert.

Wir verwenden nur moderne EMA-Geräte, die eine Zulassung als Medizinprodukt besitzen und in Deutschland hergestellt wurden.